Abschiedsparty im Symposion

In den letzten Wochen bin ich doch ziemlich auf Achse – man merkt, dass ich kaum Zeit zum Bloggen finde 🙂 Letztes Wochenende stand dann noch mal ein großer Termin auf dem Plan, der etwas mehr Vorbereitung in Anspruch nahm: meine Abschiedsfeier. Ich bin zwar noch zwei Wochen in Aachen, aber da ich in einem Partyraum feiern wollte, war ich natürlich auch von dem freien Terminen abhängig.

Plauschende RundeIch hatte mir das Symposion im Studentenwohnheim Hilton ausgesucht. Das ist eine Bar mit drei Räumen, in denen insgesamt zwei Theken stehen, ausgestattet mit einer kompletter Licht- und Musikanlage soweit praktisch allem, was man so für eine Fete braucht. Selbst die Getränke konnte ich über die Vermietung bestellen, so dass ich mich nur noch ums Essen kümmern musste. Sehr praktisch – und kostete auch nur 60 EUR.

CocktailbarVon den eingeladenen 42 Personen sind dann zwar doch 7 nicht gekommen – aber es war trotzdem richtig nett! Höchstens etwas warm 😉 Ich hatte auf jeden Fall richtig Spaß – und ich hoffe meine Gäste auch. Neben meinen Kollegen, einigen Freunden und Klassenkameraden sind auch zwei aus meinem Japanischkurs und meine Japanischlehrerin gekommen. Die weiteste Anreise hatte aber definitiv Stefan, weswegen es mich natürlich um so mehr gefreut hat, dass er da war!

Thanks for the fish!SushiTotal irre war das Abschiedsgeschenk von meinen Kollegen und einigen Freunden. Ich hatte darum gebeten lieber Geld in mein Sparschwein zu werfen, als mir „dreidimensionale“ Dinge zu schenken, weil das nächste Jahr einfach teuer werden wird. Das war einigen aber anscheinend zu langweilig 🙂 Also haben sie sich zusammengetan und ein Geldgeschenk gebastelt: Eine Sushiplatte aus Styropor-Sushi mit kleinen Fischen à la Findet-Nemo drin, umwickelt mit 5-Euro-Nori-Blättern. Total niedlich! Davon werde ich mir in den nächsten Monaten viele nützliche Dinge kaufen – versprochen! 🙂

NicoleMan muss sagen, dass der Abend sehr „zivil“ verlaufen ist. Außerdem hatte ich viele fleißige Hände (Dankeschön!), so dass auch das Aufräumen am nächsten Morgen wirklich harmlos war. Nur schade, dass ich bei einigen kaum dazu gekommen bin, mich mit ihnen zu unterhalten (man wuselt ja doch ziemlich viel rum auf so einer Party). Aber es gibt ja E-Mails und Telefon – so schnell werdet ihr mich nicht los 😉

Natürlich habe ich sowohl von dem Abend als auch von dem Sushi viele Fotos gemacht – die gibt es wie immer in meiner Gallery. Noch mal einen herzlichen Dank an alle, die da waren!

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Yamato

Wärend ganz NRW die letzten zwei Tage nur noch von Robbie Williams sprach, war ich gestern Abend mit Thomas bei „Yamato – The Drummers of Japan“. Die gastieren zur Zeit mit ihrer aktuellen „Kami Nari“-Tournee in der Kölner Philharmonie.

Spätestens seit ihrem Auftritt bei „Wetten, dass…“ im April 2006, ist Yamato auch in Deutschland sehr bekannt. Yamato ist eine zwölfköpfige japanische Gruppe, die vorallem Taiko- und Wadaiko-Trommeln spielt. Und zwar die ganz großen ^^. Seit dem ich im WDR einen Konzertmitschnitt gesehen hatte, wollte ich die immer mal live sehen. Ist mir nun geglückt – auch wenn die Karten 50 Euro pro Stück gekostet haben. Wenn man aber sieht, mit was für einem Gepäck die reisen, kann man die Kosten durchaus verstehen 😉 Ausserdem waren die Plätze wirklich spitze!

Die Show war super abwechslungsreich, unterhaltsam und einfach beeindruckend. Leider kann man das kaum beschreiben (ist vermutlich ähnlich wie bei „Blue Man Group“ oder „Stomp“). Man kann einfach nicht anders, als mit dem Takt mit zu wippen. Sie spielen mit dem Publikum und bringen einen auch immer wieder zum Lachen. Die Spielzeit nach der Pause ist deutlich mystischer bzw. wirkt stärker ritualisiert. Alles in allem eine super Show! Sollten ich nochmal eine Chance dazu haben, werde ich mir sicher wieder eine Show von Yamato ansehen!

Einen Eindruck von der Show bekommt man, wenn man sich den „Wetter, dass“-Mitschnitt auf der der ZDF Webseite ansieht. Darüber hinaus finde ich auch die offizielle Webseite sehr nett gemacht. Zum Beispiel führt die Band ein eigenes Tourtagebuch (leider ist das englische Tagebuch nicht mehr ganz aktuell).

Fazit: Ansehen! 🙂 Stern(10,g)

Berlin, Berlin

Letztes Wochenende war ich mit Thomas in Berlin – eine Runde Touri spielen ^^ Reiseführer über Berlin gibt es wie Sand am Meer. Darüber brauche ich nichts schreiben. Aber abseits von Reiseführern gibt es auch genug zu erzählen 😉

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Sommerfest im Eko-Haus

Eko HausDas Eko-Haus in Düsseldorf ist ein japanisches Kultur- und Begegnungszentrum mit einem eigenen buddhistischen Tempel. Bisher hatte ich es nie dorthin geschafft, weil es etwas abseits der Innenstadt liegt. Aber letzten Samstag gab es dort ein Sommerfest, zu dem ich zusammen mit Biggi gefahren bin. Eigentlich wussten wir beide nicht wirklich, was uns da erwarten würde, aber wir wollten uns sowieso mal das Gelände ansehen. Und wir haben es nicht bereut ^^

Schon am Eingang konnten wir mit unseren Japanisch-Brocken glänzen 😉 Denn in Düsseldorf leben auch viele Japaner, die nicht so gut Deutsch sprechen. Da bekommt man doch gleich ein doppelt nettes Lächeln geschenkt, wenn man versucht mit ihnen Japanisch zu sprechen.

Kinder in KimonosWir kamen kurz nach Beginn des Bühnenprogramms an. Es fing mit einer Tanz-Vorführungen von Kindern des japanischen Kindergartens an. Ich habe mich nicht mehr einbekommen – die Mädchen sehen einfach zu niedlich aus in ihren Kimonos 🙂

Tanzende DamenNatürlich liefen auch viele Frauen in Kimonos rum. Ich find das total klassen. Egal ob „einfache“ Baumwoll-Kimonos oder aufwendige, edle Seiden-Kimonos – schon alleine diese Farbenpracht ist toll!

Koto MusikNatürlich wurde auch Musik aufgeführt. Die Kinder haben gesungen, Frauen haben Koto gespiel und es gab auch eine Gruppe, die Taiko-Trommeln gespielt hat (kennen viele von der Gruppe Yamato, die gerade in Deutschland gastiert).

AraumiWir haben auch an einer kleinen Teezeremonie teilgenommen. Der Teemeister vom Eko-Haus führt auch regelmäßig Zeremonien im Münchener Teehaus vor. Dort hatte ich es mir vor zwei Jahren einmal angesehen. Und ich muss sagen, dass es mir dort deutlich besser gefallen hat, weil sie sich mehr Zeit gelassen haben. Aber so haben wir das Haus auch mal von innen gesehen 🙂

kapporeWirklich witzig fanden wir die Kappore-Aufführung. Wir haben zwar kein Wort verstanden, hatten aber auf jeden Fall unseren Spaß und anschließend einen Ohrwurm 🙂

Es hat sich also auf jeden Fall gelohnt hinzufahren. Wir hatten auch tierisches Glück mit dem Wetter (im Gegensatz zum Japantag…). Es gab leckeres Essen und viel zu sehen. Nicht zuletzt ist die Anlage vom Eko-Haus traumhaft schön – weitere Fotos findet ihr in meiner Gallery. Biggi hat ihre Eindrücke übrigens auch gebloggt.

Kein Japantag-Ersatztermin

Es steht zwar bestimmt schon etwas länger auf der Japantag-Webseite, aber ich habe es gerade erst entdeckt: Es wird dieses Jahr keinen Ersatztermin für den wegen eines Unwetters ausgefallenen Japantag in Düsseldorf geben. Schaaaaaaade! Auch das Feuerwerk wird nicht nachgeholt, weil die japanischen Pyrotechniker leider zu keinem der möglichen Ausweichterminen verfügbar sind.

Da bleibt nur eins: Schonmal den Termin fürs nächste Jahr ganz dick in den Kalender eintragen: 2. Juni 2007.

Ausstellung Xi’an – Kaiserliche Macht im Jenseits

In Bonn läuft zur Zeit eine sehr interessante Ausstellung namens „Xi’an“ in der „Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland“. Zentrales Thema sind die Grabanlagen rings um die Stadt Xi’an, die als Wiege der chinesischen Kultur gilt. Am bekanntesten ist die Terrakotta-Armee des ersten Kaisers
Qin Shihuangdi (Qinling). Einige dieser Figuren sind hier ausgestellt. Hervorgehoben wird, dass hier zum ersten Mal auch Figuren mit Resten des Farbanstrichs zu sehen sind.

Die Ausstellung zeigt nicht nur Fundstücke der gigantischen Grabanlage von Qin Shihuangdi, sondern generell Schätze aus Grabanlagen und Tempeln des Kaiserhauses und adeliger Familien aus verschiedenen Epochen. Da Xi’an über 13 Dynastien lang Hauptstadt war, ist die Region ein archeologisches Paradies. Viele Anlagen sind noch gar nicht oder nur teilweise freigelegt.

Von Alltagsgegenständen über Terrakottafiguren bis zu Fresquen sind Fundstücke aus verschiedenen Epochen ausgestellt. Kleine Filme mit 3D-Animationen veranschaulichen die Lage der verschiedenen Anlagen, zeigen Rekonstruktionen und historische Überblicke.

Alles in allem eine sehr gelungene und interessante Ausstellung! Sie läuft noch bis zum 23. Juli 2006. Leider darf man keine Fotos machen, aber auf auf der Webseite findet ihr Bilder von ein paar ausgewählten Stücken. Dort könnt ihr auch Adresse, Öffnungszeiten und Preise der Ausstellung nachlesen 😉

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Das ist ja so gemein…

Wegen einer Unwetterwarnung muss heute das Begegnungs- und Kulturfest im Rahmen des Japan-Tages abgesagt werden. Auch das Feuerwerk darf wegen vorhergesagter schwerer Sturmböen aus Sicherheitsgründen nicht gezündet werden.

Die aktuellen Wetterprognosen sagen für Nachmittag und Abend Sturmböen im Düsseldorfer Stadtgebiet vorher. Die Sicherheit der Veranstaltung kann deshalb nicht gewährleistet werden. Veranstalter und Sicherheitsbehörden mussten nach gemeinsamer Beratung deshalb diese schwere, aber notwendige Entscheidung treffen.

Ab mittags sollte ein buntes Programm mit Showbühne und zahlreichen Ständen in der Altstadt und auf der Rheinuferpromenade stattfinden. Gegen 22.30 Uhr war ein Japanisches Feuerwerk geplant.

[Quelle: Düsseldorf Tourismus]

Über einen Alternativtermin wurde noch nicht entschieden…

Ankündigung: Japantag 2006

Am 20.5. noch nichts vor? Sehr gut! Da findet nämlich der diesjährige Japantag in Düsseldorf statt! Das ist ein japanisches Straßenfest, auf dem sich nicht nur Japan-Interessierte tummeln ^^

Das Programm startet um 13:30 und geht bis ca. 23 Uhr. Geboten wird alles, was zu einem guten Straßenfest gehört: Musik, Tanz, Shows, Fressbuden und jede Menge „Mit-mach-Stände“ – nur halt alles etwas japanischer 🙂 Es gibt zum Beispiel Kendo und Kyudo-Präsentationen, eine Kimono-Anprobe, ein Samurai-Heerlager und ein J-Pop Konzert. Die absolute Krönung ist jedoch das Abschlußfeuerwerk! Sowas habt ihr noch nicht gesehen! Letztes Jahr haben sie z.B. Grinsekatzen und Smileys in die Luft geschossen 🙂 Schon alleine dafür würde es sich lohnen hinzufahren!

Was’n Zirkus!

Ganz im Ernst: wann seid ihr das letzte Mal im Zirkus gewesen? Wahrscheinlich ist das ungefähr so lange her, wie bei mir. In irgend so einem kleinen Dorf-Zirkus, der immer zu Pfarrfesten oder so zu sehen ist.

Jahr für Jahr überlege ich dann, wenn wieder einer der großen Zirkusse in Aachen gastiert, ob ich nicht mal wieder rein soll. Entweder sag ich mir dann „Da würde eh keiner mit mir rein gehen“, oder schrecke vor den Preisen zurück oder vergesse es einfach.

Zur Zeit ist Roncalli wieder in der Stadt und nachdem ich gelesen hatte, dass es die Jubiliäums-Tournee zum 30-jährigen Bestehen ist, stand schnell fest, dass ich hin gehen muss 🙂 Thomas war auch schnell von der Idee zu begeistern. Also waren wir letzten Freitag endlich mal wieder im Zirkus! Toll! *von-einem-Ohr-zum-anderen-strahl*

Roncalli setzt vorallem auf klassische Artistik – die einzigen Tiere sind 7 Pferde und ein Pony. Clowns, Trapezkünstler, Jongleure und ein Rhönrad-Komediant. Klingt vielleicht nicht besonders aufregend, aber die Show war wirklich spitzenklasse! Insbesondere der Clown, David Larible, der die letzten 13 Jahre im größten Zirkus der Welt in den USA gearbeitet hat und ganz nebenbei als der beste Clown der Gegenwart gilt, ist einfach nur genial!

Die zwei-einhalb Stunden vergingen wie im Flug – ich hab mich schon lange nicht mehr so gut amüsiert 🙂 Laribles Nummern sind einfach zum Schreien komisch – und das vollkommen wortlos. Nur mit Gestik, Mimik und Situationskomik.

Die Saison hat gerade erst bekommen. Sollte Roncalli in eurer Nähe gastieren, dann solltet ihr euch die Gelegenheit nicht entgehen lassen, Larible live zu sehen! Was jetzt nicht heißen soll, dass der Rest der Show nicht genauso sehenswert wäre 😉

Stern(10,g)