In alle Himmelsrichtungen

Ich habe mich gestern mit ein paar Schulfreunde getroffen — unter anderem um uns ein echt chilliges Konzert anzuhören. Und wie das so ist, wenn man sich nur alle 3 Monate sieht, gab es wieder viel zu erzählen. Diesmal „kam heraus“, dass es fast alle in den nächsten Monaten ins Ausland zieht: Spanien, Frankreich, China, Australien, Japan. Dabei hab ich uns eigentlich immer für so heimatverbunden gehalten o_O

Alles neu

Wie ihr seht, bin ich auf eine neue Blog-Software umgestiegen (WordPress). Durchaus ein hübsches System — und deutlich einfacher zu konfigurieren als das alte. Aber wie das mit neuen Sachen so ist, man muss sich erstmal dran gewöhnen 😉

Ich hoffe, dass der Import vollständig geklappt hat und ihr auch wieder alle fein Kommentare schreiben könnt *g*

Stichtag 22.Juli

Und wieder ist eine
Änderung
der Änderung der Reform der „neuen“ deutschen Rechtschreibung abgesegnet. Angeblich die letzte 😉 Ich habe inzwischen ehrlich gesagt doch den Überblick verloren… Ich bin zwar bemüht nach den neuen Regeln zu schreiben, aber dafür müsste man sie auch vollständig verstanden haben, nicht wahr? 🙂

Die aktuelle Änderung betrifft hauptsächlich die Getrennt- und Zusammenschreibung. Jetzt kann man wieder schwer fallen – auch wenn einem das schwerfällt 😉 Der aktuelle
Zwiebelfisch
(ihr wisst schon, die Spiegel-Kolumne des Autors von „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“) zu dem Thema ist sehr hübsch ^^ Mein Lieblingssatz:

Die Lehrer und Schüler, die von „leid tun“ auf „Leid tun“ umdenken mussten und sich nun an „leidtun“ gewöhnen sollen, können einem nur leid … Leid … also, die kann man nur bedauern.

Ich habe mir den 22.7. schon im Kalender angestrichen: da kommt der neue Duden raus. Ohne den fühle ich mich manchmal echt verloren 🙂

Die Schattenseiten von Haustieren

Ich habe gerade erfahren, dass Wolfs Kater Merlin gestorben ist. Er hatte wohl seit letzter Woche das Fressen verweigert. Die Aufpeppel-Versuche haben offensichtlicherweise nicht angeschlagen. Sehr traurige Geschichte.

Merlin hat durchaus ein stattliches Alter erreicht und hat es bei seinen zwei Dosenöffnern auch sehr gut gehabt. Aber dadurch wird das ganze natürlich nicht weniger traurig. Das war wirklich ein putziges Kerlchen. Eigensinnig, wie alle Katzen nunmal sind. Und vor allem geschwätzig. Ich hab noch nie eine Katze erlebt, die so viel zu erzählen hatte, wie Merlin.

Irgendwie stimmt mich das jetzt auch total traurig. Dabei hab ich das Kerlchen vielleicht 2-3 Mal im Jahr gesehen. Mag gar nicht dran denken, wie sich Wolf jetzt wohl fühlt…

Neuer Japanisch-Kurs

Nach einen halben Jahr Abstinenz habe ich seit dieser Woche endlich wieder einen neuen Japanisch-Kurs! Jetzt heißt es wieder zweimal die Woche „konbanwa“! Der neue Kurs ist ziemlich durchmischt – komische Leute hat man ja irgendwie immer in seiner Klasse – aber es sind auch zwei aus meinem alten Kurs dabei, was mich sehr freut.
Wir trauern immer noch unserer alten sensei hinterher, die sich letztes Jahr unangekündigt in ihre asiatische Heimat abgesetzt hatte. Die neue spricht immer so leise und macht mit uns kein Vokabelquiz. Auch die vielen Hörübungen, die Kawana-sensei gemacht hat, fehlen mir. Aber vielleicht kommt das ja noch.

Sato-sensei erklärt dafür die Kanji sehr nett und geht etwas systematischer vor, wenn sie Grammatik erklärt. Irgendwie hat halt doch jeder Lehrer seinen eigenen Stil 🙂 Wahrscheinlich muss ich mich nur an sie gewöhnen.
Hauptsache, ich komm jetzt wieder dazu Japanisch zu quatschen ^^

P.S.: Heute morgen sind hier in Aachen alle dünnen Äste von Bäumen und Sträuchern mit Eiskristallen besetzt. Sehr pittoreske! Insbesondere Trauerweiden sind wirklich schön anzusehen! Schade, dass ich keinen Fotoapparat bei habe…

P.P.S.: Ich hab gerade gesehen, dass Stefan schöne Eis-Baum-Fotos gemacht hat 😉

Von drauß vom Walde komm ich her…

… ich muss euch sagen, et is arsch kalt!

Ich war am Samstag mit Thomas bei Freunden in Mützenich zu besuch. Das liegt in der Eifel bei Monschau und zwar im Bereich des Hohen Venns. Das Hohe Venn ist ein Moor-Gebiet und weite Teile davon sind durch den Naturpark Hohes Venn geschützt. Einige Bereiche darf man frei durchwandern und das tun wir dann auch immer, wenn wir in Mützenich sind. Also auch Samstag 🙂

Die Eifel ist durchaus dafür bekannt, dass dort im Winter Schnee liegt – weswegen „Flachländer“, wie wir Aachener, wenn sie im Winter Schlitten oder Langlauf fahren wollen, in Scharen dort einfallen. Neu war mir jedoch, dass die Eifel im 19 Jahrhundert auch als „preußisches Sibirien“ bekannt war. Und irgendwie passt es 🙂

Das Venn ist im Schnee wirklich wunderschön – wir hatten leider unseren Fotoapparat vergessen – aber eben auch sau kalt, vor allem im Schatten. Und irgendwann kommt immer dieser gemeine, ewig lange Berg, den man noch hochstiefeln muss, bevor es wieder ins kuschelig warme Haus geht. Gestern kam dann noch erschwerend hinzu, dass unter der Schneedecke, in die man immer einbrach, alles vereist war. Ergo: man macht einen Schritt und rutscht wieder einen halben den Berg runter. Da weiß man anschließend, was man getan hat 😉 Wir wurden aber anschließend mit Kakao und einem üppigen, ausgezeichneten Menü entlohnt.

Somit habe ich auch meine Ration Schnee für diesen Winter bekommen. Jetzt reicht’s auch langsam wieder 😉

Daifukumochi 大福

Daifuku (大福 jap. für „großes Glück“) sind kleine klebrige Reißkuchen mit einer Füllung aus (süßlichen) roten Bohnen, dem Anko (餡こ). Diese Leckerei gibt es bei vielen japanischen Restaurants als Nachspeise. Ursprünglich wurden sie jedoch zur Teezeremonie gegessen. Daifuku gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, zum Beispiel Erdbeere oder Grüntee. Lange Rede kurzer Sinn: ich find die Teile total genial 🙂 Nimmt man sie in die Hand, sind sie total weich und samtig. Aber der Teig selbst ist klebrig und hat eine Konsistenz von Gummi. Urig 🙂

Man kann Daifuku tiefgekühlt im Asiashop kaufen, aber da sind sie doch relativ teuer (wenn auch preiswerter als im Sushi-Restaurant…), also war ich neugierig und habe nach einem Rezept gesucht. Und siehe da: eigentlich ist es total einfach. Alles war man braucht ins Wasser, Zucker, Reismehl (Mehl, das aus Klebreis gemacht wird) und Anko für die Füllung. Anko war tatsächlich das größte Problem. Ich hab nur ein Koreanisches Äquivalent bekommen, aber es erfüllt seinen Zweck!

daifukumochIch habe neben den „normalen“ weißen Daifukus auch welche mit Matcha (grünem Tee in Pulverform) gemacht. Sie sehen zwar noch etwas seltsam aus, auch mit der Konsistenz bin ich nicht vollends zufrieden, aber sie schmecken ausgezeichnet!

Falls jemand es nachkochen will, ich hab dieses Rezept benutzte.
Weitere Rezepte, auch mit Erdbeerfüllung, gibt es unter:
http://cookpad.com/
http://gourmet.yahoo.co.jp/ oder
http://www.manma-miya.jp/sweet/japan.html
Diese Seiten sind allerdings auf Japanisch 😉

Wer sich mal ansehen will, wie Daifukus gemacht werden, der sollte mal einen Blick auf diese Video werfen! Hier werden Erdbeer-Daifukus gemacht (im ersten Schritt werden Erdbeeren in weißes Anko gehüllt).

Neuinstallationen

Weihnachten und die Tage dazwischen sind ja immer eine gute Zeit, um Dinge zu erledigen, zu denen man sonst keine Zeit findet. Bei mir stand diesmal „PC neu installieren“ auf dem Plan.

Zuerst mein Desktop PC – das war ja nichts Aufregendes. Alles läuft so, wie gewünscht. Nur meine Soundkarte hat leider immer noch das gleiche seltsame Verhalten, wie vor der Neuinstallation: Im Teamspeak hören alle anderen nicht nur das, was mein Mikrofon aufnimmt, sonder auch, was meine Soundkarte ausgibt. In den Soundeinstellungen ist eingestellt, dass nur das Mikro aufgenommen werden soll. Stört ihn aber nicht… Langsam hab ich echt keine Idee mehr, woran das liegen könnte.

Und gestern habe ich mich zum ersten Mal daran gewagt, mein Notebook neu zu installieren. Ich hab das gute Stück schon etwa 2,5 Jahr, aber davor hatte ich immer Angst ^^ Ich habe nämlich keine Recovery-CDs. Das liegt alles auf einer versteckten Partition. Blöderweise ist die normal nutzbare Platte nicht weiter partitioniert, weswegen ich mir erstmal die externe Platte meines Freundes schnappen musste, um eine Sicherung anzulegen. Aber das ging problemlos.
An und für sich bin ich mit der ThinkPad-Software immer hoch zufrieden gewesen. Sehr benutzerfreundlich und leicht zu bedienen. Aber dem Recovery-Tool hab ich nie getraut ^^ Umso mehr freut es mich, dass wirklich alles super durchgelaufen ist. Jetzt hab ich wieder eine blitzblanke Neuinstallation. Und das Notebook läuft plötzlich wieder so schnell 😉

Ausgeweihnachtet

Kaum ist Weihnachten vorbei – schon fühl ich mich weihnachtlich 🙂 Draußen ist die Welt in eine schnuckelige weiße Pracht gepackt, aus den PC-Lautsprechern erschallen Weihnachtsklänge und ich sitz hier gemütlich mit einer leckeren Tasse Karl-Heinz-Herbst-Tee (vom Teeladen – sehr zu empfehlen! Aber gibt es leider nur ein paar Monate im Jahr).Zeit um mein Weihnachtsfazit zu ziehen 😉

23.12.: Inzwischen zur Tradition gewordenes Weihnachtsessen mit Freuden. Sprich: Raclette bis zum Abwinken ^^ Ich fand’s dieses Jahr wieder richtig gemütlich. Man sieht sich irgendwie immer seltener – Geburtstage sind bald die einzigen Daten, an denen man (vollständig) zusammentrifft. Auf jeden Fall war es ein sehr schöner, entspannter Abend. Perfekte Einleitung für Weihnachten!
24.12.: Habe ich mit meinen Eltern verbracht. Ruhig, beschaulich und dank Tiefkühlkost von BoFrost auch stressfrei 🙂 Die backofenfertige gefüllte Pute ist absolut empfehlenswert! Dieses Jahr haben wir wieder einen richtig schönen Weihnachtsbaum! Natürlich eine echte Tanne mit echten Kerzen – da besteh ich drauf! Diesmal mit roten Kugeln, roten Schleifen und Strohsternen. Sehr weihnachtlich
25.12.: Sozusagen Doppelfeier: Zuerst zum Essen bei der Mutter meines Freundes und dann „kleine Bescherung“ mit selbigem. Lustigerweise haben wir uns gegenseitig PS2-Spiele geschenkt. Ich glaub wir brauchen bald einen zweiten Fernsehr und eine zweite PS2, damit wir die Spiele überhaupt durch bekommen ^^
26.12.: Familientreffen bei meinen Eltern – aber Thomas und ich mussten kochen 😉 Es hat aber alles wunderbar geklappt. Sehr lecker! Aber viel zu viel…. Das mit dem Portionieren müssen wir noch üben. Die versaute Küche hat anschließend meine Mutter saubermachen dürfen ^^ Und die sah aus… ein echtes Schlachtfeld!

Tja, und jetzt ist wieder alles vorbei. Bald ist schon 2006 – erschreckend. Dieses Jahr ging wirklich schnell vorbei.

Auskunft

Wer Internet hat, ist den Luxus gewohnt, einfach seinen Browser anzuschmeißen, wenn er eine Rufnummer sucht. Von Zeit zu Zeit hat man aber nun mal leider kein Internet zur Hand und muss dann doch mal die Auskunft anrufen. Dank „Da werden sie geholfen“ sind bestimmte Rufnummern ja geradezu unlöschbar in die Gehirnwindungen eingebrannt.

Das letzte Mal, dass ich einen solchen Dienst nutzen musste, war ich gerade in Köln auf der Geburtstagsfeier einer Freundin und wollte ein Taxi rufen, um noch rechtzeitig den letzten Zug nach Aachen zu kriegen. Keiner wusste eine Nummer, also rief ich artig die Auskunft an. Das wäre kein Problem, ob ich weiter vermittelt werden möchte? Ja, bitte! (im alkoholisierten Zustand kann ich mir Nummern auch nicht gerade besser merken als sonst 😉 „Tut – tut – Hier ist das Unternehmen XY unsere Bürozeiten sind bla bis blub, bitte versuchen sie es dann nochmal.“ Äh… ist nicht wahr, oder? Na gut. Nochmal die Auskunft angerufen. Anderer Mitarbeiter – logischerweise. Ihr Kollege hat mich gerade mit Unternehmen XY verbunden, da ist aber keiner mehr. Ich brauch bitte eine andere Nummer. Ja, dann würde sie mich am besten an die Taxizentrale verbinden. Ob ich weitergeleitet werden möchte? Ja bitte. „Tut – Tut – …. (2 Min später) – tut – tut – klack“, Verbindung beendent. Naaaa toll. Also nochmal Auskunft angerufen. Weder Unternehmen XY noch Zentrale hat was gebracht ICH BRAUCH EIN TAXI! Ja, sie könnte jetzt auch nicht nachvollziehen, mit welcher Nummer ich verbunden worden sei. Sie könnte also für nichts garantieren. Ob ich verbunden werden möchte. JA DOCH! Gut, beim dritten Versuch hab ich dann endlich ein Taxi bekommen. Das war dann aber langsam auch Zeit…

Warum ich da jetzt drauf komme? Weil ich gerade meine Telefonrechnung in der Hand halte. Der Spaß hat mich geschlagene 5,70 EUR gekostet! Da war die Taxifahrt ja fast preiswerter…